Eigentlich bin ich fast in der "Wurfkiste" geboren.
Nein, Spaß beiseite, ich bin natürlich in einem ordentlichen Krankenhaus geboren, aber mit den Deutschen Doggen " Arrisa und Bionda von der Bocksleite" aufgewachsen. Sie waren meine Schutzengel. Das Laufen lernte ich, indem ich mich an einer der beiden blauen Doggen festhielt. Obwohl Bionda nur ein Jahr älter war als ich, hatte sie große Geduld mit mir.
Meine Mama erzählt eine wahre Begebenheit:
"1984 bei einer Doggenausstellung - lag Sonja noch im Kinderwagen, kaum zu sehen
so klein war sie noch - Bionda war im Bewertungsring als sich jemand dem
Kinderwagen näherte und meinte, man müsste sie ansehen. Plötzlich sprang Bionda
über das Absperrband und stellte sich so dicht neben ihren Wagen, dass sie
niemand mehr sehen konnte. Ich war sehr erstaunt über den ausgeprägten
Schutztrieb von dieser Hündin. Ich denke mal in diesem frühen Stadium war
Sonja`s
"Doggensucht" geboren."
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Bionda v.d. Bocksleite |
D - Wurf v.d. Bocksleite |
Kater Felix, ich und Calypso |
Eboly und Cindy v.d. Bocksleite |
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In den nächsten Jahren drehte sich vieles in meinem Leben um die
Doggen....spazieren gehen mit Doggen......spielen mit Doggen....."kämpfen mit
Doggen"......Schläge abholen von Doggen (die Rute).... und natürlich knuddeln
mit den sanften Riesen.
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Hexe v.d. Bocksleite und ich |
Edina v.d. Bocksleite kurz vor ihrem Flug nach Brasilien |
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Irgendwann war ich dann "groß" genug um auf Ausstellungen auch mal unsere
eigenen Hunde in den Ring zu stellen. Ich war natürlich stolz wie Oskar!
| Olivia v.d. Bocksleite (beide in der Jüngstenklasse) |
Valentin v.d. Aschenburg |
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Da meine Mama 1985 die Ortsgruppe Bayreuth gründete und aktiv an Prüfungen teilnahm, hat sie es auch hier geschafft mein Interesse zu wecken. Weil ich von klein auf überall dabei sein durfte (musste), wollte ich es natürlich meiner Mama nachmachen.
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Ausbildung bei der Ortsgruppe Bamberg 1983 |
Mama mit Blue Boy v. Hause Istra |
von links: Arissa v.d. Bocksleite,
Mama, Eick Exquisit (Sohn von Blue Boy)
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Meine erste Prüfung durfte ich 1994 mit Valentin von der Aschenburg
(natürlich von Mama ausgebildet) bei der Ortsgruppe Bayreuth laufen.
Nach diesem Erfolgserlebnis mit gerade mal 10 Jahren habe ich weitere
Prüfungen abgelegt.
Im Mai 1994 war der große Tag. Ich bekam meine erste eigene blaue Dogge Salomè de la Zootaxie genannt Salü! Nach einiger Zeit auf der Wiese hatte ich es geschafft Salü selbst so weit auszubilden um eine Unterordnungsprüfung 1 laufen zu können (ich wollte Mama ja beweisen, dass ich so was auch kann).
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Salome de la Zootaxie |
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Wir haben die Prüfung mit
73 Punkten bestanden und ich war soooo stolz auf uns.
Mit Salü bin ich neun Prüfungen gelaufen und habe mir mit ihr das bronzene
Hundeführersportabzeichen verdient.
Leider dürfte ich meine "Perle" nicht sehr lange behalten. Im Alter von 4 Jahren
bekam sie eine Magendrehung mit Magendurchbruch.........
Das hat mir so weh getan, dass ich mich eine zeitlang von Doggen "fern" gehalten
habe. Ich bin zwar weiter mit Mamas Hunden spazieren gegangen und habe mich mit
Ihnen beschäftigt, wollte aber keinen eigenen Hund mehr. Auch auf
Ausstellungen hatte ich keine wirkliche Lust mehr.
In der Zwischenzeit habe ich mich verstärkt dem Reitsport zugewandt.
Erst nach sechs Jahren war es dann soweit.
Am 25.01.2004 rief mich Mama in meiner Wohnung (in der Zwischenzeit bin ich
einmal über die Straße gezogen) an und erzählte mir das Fussel gerade am werfen
ist. Wie immer ging ich sofort "über die Straße" um bei der Entstehung von neuem
Leben live dabei zu sein. Ich komm also rüber und geh zu "Fusselchen" an die
Wurfkiste. Dort lagen 4 kleine blaue Würmer. Ich weiß heute noch nicht warum,
aber ich nahm einen kleinen Zwerg in die Hand, drehte mich um zu Mama und sagte:
"Das ist meine!" Mama schaute mich wie vom Blitz getroffen an und fing fast das
Weinen an - ich auch -
Das war dann meine kleine Kimberly genannt
Kim.
2005 besuchten wir die EUDDC Schau in Genk (Belgien). Nach der Ausstellung
fuhren wir zu unseren Züchterfreunden Manfred und Ghislain (Deutsche Doggen von Saxenheim Sensation). Wir kamen spät abends an. Als wir ins Wohnzimmer gingen,
schaute uns ein blauer Doggenkopf von der Terrasse durchs Fenster an. Ich
verliebte mich Hals über Kopf in dieses Gesicht. Nach (sehr) langen
Überredungskünsten durfte ich Destiny am nächsten Tag mit nach Hause nehmen. So
habe ich jetzt zwei eigene Doggen.
Der einzige Kommentar von meiner Mama war "Du kannst nicht mehr leugnen, dass du
meine Tochter bist. Du bist genauso verrückt!!!!!!"